Für den regelmäßigen Dienst werden zwei BMW 320 d Touring (Funkrufname: Florian Unterschleißheim 79/1 und 79/2) mit Funkfreisprecheinrichtung eingesetzt.
Mitte 2009 wurden die Fahrzeuge zur besseren Wahrnehmung neu beklebt und mit einer Heckabsicherung ausgestattet.
Ausgerüstet sind beide Fahrzeuge mit einem Notfallrucksack (seit März 2003), einer Kindernotfalltasche, einem Frühdefibrillationsgerät "Lifepak 1000", einem Satz Halskrausen (Stifneck), einem Pulsoximeter und weiteren Hilfsmitteln.
Seit Dezember 2009 verfügt die Feuerwehr über ein akkubetriebenes Thoraxkompressionsgerät (LUCAS 2). Hierdurch kann eine 100%ige Herzdruckmassage über einen längeren Zeitraum gewährleistet werden. Hierdurch kann sich das First Responderpersonal auf weitere wichtige Maßnahmen konzentrieren (z.B. Herrichten des Defibrillators, Atemwegsmanagement, ...).
Insgesamt hat die Freiwillige Feuerwehr 7 Notfalldefibrillatoren (AED: Automatisierter Externer Defibrillator) zur Verfügung. Diese teilen sich wie folgt auf:
- 5 Lifepak 500
- Kommandofahrzeug 10/1 - Mannschaftstransportfahrzeug 14/1 und - Kleinalarmfahrzeug 65/1 - Löschfahrzeug 40/1 - Reservegerät
- 2 Lifepak 1000 mit Monitor
- First Responder Fahrzeuge 79/1 & 79/2
Des Weiteren wird auf dem Löschfahrzeug (Funkrufname: Florian Unterschleißheim 40/1), dem Kleinalarmfahrzeug (Funkrufname: Florian Unterschleißheim 65/1) sowie auf dem Einsatzleitwagen ELW1 (Funkrufname: Florian Unterschleißheim 10/1) und auf auf dem Mannschaftstransportfahrzeug (Funkrufname: Florian Unterschleißheim 14/1) neben der Beladung nach Norm, die gleiche Notfallausrüstung wie in den beiden o.g. Fahrzeugen mitgeführt. Diese Fahrzeuge kommen z.B. bei zwei gleichzeitig stattfindenden Notfallereignissen zum Einsatz. Auch kann mit diesen Fahrzeugen erforderlichenfalls die medizinische Besatzung eines Rettungshubschraubers vom Landeplatz zum Einsatzort gefahren werden.
Darüber hinaus besteht eine erweiterte Ausrüstung für z.B. Massenanfall von Verletzten / Erkrankten (MANV) - Großschadensereignisse
Alarmierung:
Auf Anforderung der Integrierten Leitstelle München (ILST) werden durch die Feuerwehreinsatzzentrale des Landkreises München ( Funkrufname: Florian München Land ) nur die beiden diensthabenden "First Responder" über Funkmeldeempfänger alarmiert. Diese fahren direkt von zu Hause zum Einsatzort. In der Regel treffen sie im Schnitt < 3 Minuten nach der Alarmierung und ca. 4 - 5 Minuten vor dem Rettungsdienst am Einsatzort ein.
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