| Feuermelder April |
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Die Pressestelle der Freiwilligen Feuerwehr Unterschleißheim informiert: ----------------------------------------------------------------------------------------- Der FEUERMELDER
Im Monat April 2011 wurde die Freiwillige Feuerwehr Unterschleißheim (FFU) zu insgesamt 58 Einsätzen angefordert. Diese teilten sich dabei wie folgt auf: 6 Brandbekämpfungen 7 Technische Hilfeleistungen 5 Verkehrsunfälle 3 Ölspurbeseitigungen 2 Türöffnungen 1 Wasserschäden 1 Transport der Rettungshubschrauberbesatzung 2 Veranstaltungswachen 31 First Responder Einsätze
Zu einer Türöffnung wegen einem „undefinierbaren Geruch“ wurde die Freiwillige Feuerwehr Unterschleißheim am 04.04.2011 gegen 09:30 Uhr in den Margaretenanger gerufen. Der Hausmeister bemerkte im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses einen ungewöhnlichen Geruch vor einer Wohnungstüre und verständigte deswegen die Feuerwehr. Gemäß der Einsatzmeldung rückte bereits 2 Minuten nach Alarmierung das Kleinalarmfahrzeug, besetzt mit 2 Mann, aus. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte den Geruch jedoch recht schnell als Brandgeruch identifizieren und alarmierten dementsprechend den Löschzug (2 Löschfahrzeuge und Drehleiter) der FFU nach. Unverzüglich nach Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges ging der Angriffstrupp, geschützt durch umluftunabhängigen Atemschutz, zur Erkundung in die Wohnung vor. Dieser konnte die Ursache recht schnell ausfindig machen: Eine Plastikdose hatte auf einer eingeschalteten Herdplatte Feuer gefangen. Glücklicherweise griff das Feuer nicht auf die Kücheneinrichtung über, sodass die Reste der Dose mit einem Kleinlöschgerät abgelöscht werden konnten. Die mittels Überdrucklüfter entrauchte Wohnung konnte nach rund einer Stunde an den Hausmeister übergeben werden.
Mit dem Meldebild „Diesel aus LKW“ wurde die Freiwillige Feuerwehr Unterschleißheim am 06.04.2011 gegen 13:30 Uhr zu dem Betriebshof einer Spedition an der Landshuter Straße gerufen. Ein LKW-Fahrer hatte dort beim Wenden seines Gefährtes den Dieseltank der Zugmaschine beschädigt. Obwohl die FFU bereits zwei Minuten nach der Alarmierung vor Ort war, traten bis dahin schon ca. 300 Liter aus dem beschädigten Tank aus. Um ein weiteres Auslaufen des Diesels zu verhindern, wurde das Leck provisorisch abgedichtet und der restliche Tankinhalt (ca. 100 Liter) abgepumpt. Der bereits ausgelaufene Treibstoff wurde durch die FFU mit Ölbindemittel großflächig gebunden. Für die abschließende Reinigung des Betriebshofes wurde eine Fachfirma beauftragt. Nach rund zwei Stunden Arbeit konnte die Einsatzstelle an den Betriebsleiter und einen ebenfalls vor Ort befindlichen Beamten des Wasserwirtschaftsamtes übergeben werden.
Am 19.04.2011 kurz vor 20 Uhr wurden die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Unterschleißheim während einer Atemschutzübung am Übungsgelände in der Landshuter Straße von einem vorbeifahrenden PKW-Fahrer auf einen Verkehrsunfall auf der B 13 beim Maisteiger Berg aufmerksam gemacht. Sofort rückten zwei Fahrzeuge, davon ein First-Responder-Fahrzeug, zur Unfallstelle ab. Vor Ort waren im Kreuzungsbereich der Abzweigung nach Haimhausen zwei Fahrzeuge zusammen gestoßen. Eine noch im Fahrzeug sitzende Person, welche glücklicherweise nicht eingeklemmt war, wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes vom First-Responder-Team der FFU medizinisch versorgt. Zeitgleich wurde von den restlichen Kräften der FFU in Zusammenarbeit mit der ebenfalls alarmierten und örtlich zuständigen Freiwilligen Feuerwehr Haimhausen der Brandschutz sichergestellt sowie die Unfallstelle ausgeleuchtet und gegen den nachfolgenden Verkehr abgesichert. Nach rund einer Stunde wurde die Einsatzstelle an die FF Haimhausen übergeben, welche noch für die Dauer der Unfallaufnahme vor Ort blieb.
Am späten Abend des 25.04.2011 schlug die automatische Brandmeldeanlage eines Hotels im Andreas-Danzer-Weg Alarm, weswegen die Freiwillige Feuerwehr Unterschleißheim anrückte. Vor Ort hatten bereits alle Hotelgäste das Gebäude verlassen. Nachdem der Einsatzleiter an einem speziellen, alarmgesicherten Schlüsselkasten den Generalschlüssel des Objekts entnommen hatte, führt ihn der erste Weg bei einem solchen Alarm zur Brandmeldezentrale im Gebäudeinneren. Am dortigen Feuerwehranzeigetableau werden die genaue Meldernummer und der Typ (z.B. ein Rauchmelder oder die weit bekannten „Druckknopfmelder“) des auslösenden Melders angezeigt. Mit Hilfe einer für jede Meldergruppe individuellen Laufkarte kann der Einsatzleiter zusammen mit einem Angriffstrupp die genaue Örtlichkeit des Melders im Gebäude aufsuchen und erkunden, weswegen der Melder Alarm geschlagen hat. In diesem Fall führte der Weg in die Hotelküche. Hier hatte durch angebranntes Essen in einer Mikrowelle ein automatischer Rauchmelder ausgelöst. Da kein Eingreifen von Seiten der FFU erforderlich war, suchte der Einsatzleiter erneut die Brandmeldezentrale auf, um am dortigen Feuerwehrbedienfeld die Brandmeldeanlage vom Alarmzustand in den Normalzustand zurück zu setzen – die Brandmeldeanlage ist nun wieder „scharf“. Hierbei erhält auch die Feuerwehreinsatzzentrale, bei der jede Brandmeldeanlage aufgeschalten ist, eine sogenannte „Ruhemeldung“ und teilt deren ordnungsgemäßen Eingang den vor Ort befindlichen Feuerwehrkräften über Funk mit. Nun konnten auch die Hotelgäste wieder ihre Zimmer aufsuchen. Nach rund 20 Minuten konnten die 20 Einsatzkräfte wieder abrücken.
!!! Notruf für die Feuerwehr 112 !!! Text: M. Meyer, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – 06.05.2011 |






