| Feuermelder August |
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Die Pressestelle der Freiwilligen Feuerwehr Unterschleißheim informiert: ----------------------------------------------------------------------------------------- Der FEUERMELDER Im Monat August 2011 wurde die Freiwillige Feuerwehr Unterschleißheim (FFU) zu insgesamt 46 Einsätzen angefordert. Diese teilten sich dabei wie folgt auf: 2 Brandbekämpfungen 1 Technische Hilfeleistungen 1 Verkehrsunfälle 5 Ölspurbeseitigung 1 Türöffnungen 1 Tierretung 3 Insekteneinsätze 1 Unterstützung des Rettungsdienstes mit der Drehleiter 31 First Responder Einsätze Am Sonntagmorgen des 07.08.2011 wurde die Freiwillige Feuerwehr Unterschleißheim zu einem Verkehrsunfall auf den Münchner Ring alarmiert. Im Kreuzungsbereich zur Stadionstraße stieß ein auf dem Münchner Ring fahrender PKW mit einem anderen PKW zusammen, der gerade von der Stadionstraße abgebogen war. Durch die Wucht des Zusammenpralls überschlug sich eines der Fahrzeuge und blieb auf der Seite liegen. Die anfängliche Meldung, dass der Lenker des auf der Seite liegenden PKW´s im Fahrzeug eingeklemmt sei, bestätigte sich beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der FFU glücklicherweise nicht. Dennoch stellte das First-Responder-Team der FFU, welches die Fahrer vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes versorgte, bei beiden Patienten teils mittelschwere Verletzungen fest, weswegen der mitalarmierte Rettungshubschrauber „Christoph 1“ in einer angrenzenden Wiese landete. Zeitgleich wurde von der FFU die Unfallstelle abgesichert und der Brandschutz sichergestellt. Nachdem die Unfallaufnahme durch die Polizei abgeschlossen war, konnten die 15 Einsatzkräfte der FFU nach rund einer Stunde abrücken. Eine verängstigte Bürgerin rief die Freiwillige Feuerwehr Unterschleißheim am 11.08.2011 gegen 23:00 Uhr in ihre Wohnung zu Hilfe. In ihrer Küche befand sich eine beängstigend anmutende Spinne. Der Kommandant der FFU, welcher durch die Feuerwehreinsatzzentrale telefonisch alarmiert wurde, rückte kurze Zeit später, ausgestattet mit einer Transportbox, zum Spinnen fangen aus. Dort angekommen hatte sich die Spinne jedoch bereits verkrochen und konnte trotz umfangreicher Suche nicht gefunden werden. So rückte die Einsatzkraft unverrichteter Dinge wieder ab. Rund 2 Stunden später, gegen 01:45 Uhr, klingelte erneut das Telefon – die Spinne war wieder aufgetaucht. Dieses Mal konnte das achtbeinige Insekt auch schnell gefangen werden. Da es sich hierbei nur um eine größere, allerdings harmlose Hausspinne handelte, wurde sie im Außenbereich des Feuerwehrhauses in die Freiheit entlassen. Zu einem Flächenbrand im Ortsteil Riedmoos wurden am 14.08.2011 gegen 13:15 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Unterschleißheim und Riedmoos alarmiert. Eine landwirtschaftliche Maschine, welche Stroh zu Ballen presst, erhitzte sich während dem Betrieb scheinbar so stark, dass die ausgeworfenen Strohballen zu brennen begannen. Diese setzten auch das abgeerntete Feld, ein sogenanntes „Stoppelfeld“ in Brand. Kurze Zeit später war bereits im gesamten Ortsteil eine deutliche Rauchsäule erkennbar. Noch während sich die Feuerwehrkräfte auf der Anfahrt befanden, begann der Landwirt mit einem kurzerhand organisierten Pflug bereits damit, Teile des brennenden Feldes unter zu pflügen und somit das Feuer zu löschen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Durch das schnelle Handeln des Landwirtes, mussten von der FFU in Zusammenarbeit mit der FF Riedmoos nur noch die brennenden Strohballen und Teile des Stoppelfeldes mit mehreren Strahlrohren abgelöscht werden. Der Einsatz für die 12 Einsatzkräfte der FFU, welche mit 5 Fahrzeugen vor Ort waren, konnte gegen 14:00 Uhr beendet werden. Der Rettungsdienst forderte am Mittag des 18.08.2011 die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Unterschleißheim zur Unterstützung in die Feldstraße an. Diese relativ häufige Anforderung erfolgt dann, wenn ein nicht gehfähiger Patient liegend von einem über dem Erdgeschoss gelegenen Stockwerk nach unten auf „Erdgleiche“ gebracht werden muss. Gründe hierfür können zum einen der gesundheitliche Zustand, ein baulich zu enges Treppenhaus oder auch das Körpergewicht des Patienten sein. Für die Drehleiter gibt es hierfür die sogenannte „Krankentragenlagerung“, welche es ermöglicht, die Krankentrage des Rettungsdienstes am Drehleiterkorb zu befestigen. Da sich ständig eine Rettungskraft beim Patienten im Drehleiterkorb befindet, ist auch eine lückenlose medizinische Versorgung gewährleistet. So kann beispielsweise unter Zuhilfenahme des Wiederbelebungsgeräts „LUCAS 2“, welches die FFU auf einem der First-Responder-Fahrzeuge mitführt, der Patient unter laufenden Reanimationsmaßnahmen nach unten befördert werden.
!!! Notruf für die Feuerwehr 112 !!! Text: M. Meyer, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – 07.09.2011 |






