| Feuermelder September |
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Die Pressestelle der Freiwilligen Feuerwehr Unterschleißheim informiert: ----------------------------------------------------------------------------------------- Der FEUERMELDER
Im Monat September 2011 wurde die Freiwillige Feuerwehr Unterschleißheim (FFU) zu insgesamt 71 Einsätzen angefordert. Diese teilten sich dabei wie folgt auf: 5 Brandbekämpfungen 11 Technische Hilfeleistungen 13 Verkehrsunfälle 4 Ölspurbeseitigung 2 Türöffnungen 2 Wasserrettungseinsätze 5 Alarme durch Brandmeldeanlagen 1 Unterstützung des Rettungsdienstes mit der Drehleiter 1 Transport der Rettungshubschrauberbesatzung 2 Veranstaltungswachen 35 First Responder Einsätze
Zu einem Kellerbrand rückte die Freiwillige Feuerwehr Unterschleißheim am späten Nachmittag des 16.09.2011 in die Bezirksstraße aus. Nachbarn bemerkten Rauchschwaden, die aus dem Kellerbereich eines Wohn- und Geschäftshauses ins Freie drangen und riefen die Feuerwehr. Noch während ein Löschangriff vorbereitet wurde, konnte der Einsatzleiter nach einer ersten Erkundung der Lage Entwarnung geben. Kein Feuer sondern die Kreissäge eines eifrigen Heimwerkers war Ursache für den Rauch. So war das Sägeblatt so stumpf, dass sich das Holz der Bretter während des Sägens durch die Reibung so stark erhitzte, dass sie folglich zu rauchen begannen. Durch die FFU musste somit nur noch der Keller mit Hilfe eines Überdrucklüfters entraucht werden. Dem Heimwerker wurde zudem dringend geraten, das Sägeblatt baldmöglichst zu erneuern.
Am 19.09.2011 gegen 17 Uhr musste die Freiweillige Feuerwehr Unterschleißheim auf der B13 drei Schwerverletzte aus ihren Fahrzeugen retten. Im Kreuzungsbereich zur Weihenstephaner Straße war ein LKW auf zwei hintereinander an der roten Ampel wartenden PKW´s, darunter auch ein Hybridfahrzeug, aufgefahren. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die Insassen beider PKW, ein einzelner Fahrer sowie ein Ehepaar, schwer verletzt. Das bereits zwei Minuten nach der Alarmierung eingetroffene First-Responder-Team begann sofort mit der medizinischen Erstversorgung der Schwerverletzten. Obwohl alle drei Personen nicht im Fahrzeug eingeklemmt waren, wurde in Abstimmung mit den Notärzten auf Grund des Verdachts auf Wirbelsäulenverletzungen eine patientengerechte und somit möglichst schonende Rettung eingeleitet. Hierzu war es bei beiden PKW´s notwendig, das Dach sowie bei dem Hybridfahrzeug sämtliche Türen mit hydraulischem Rettungsgerät (Schere und Spreizer) zu entfernen. Anschließend konnten die Verletzten in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst vorsichtig aus den Fahrzeugen gerettet werden und wurden mit zwei Rettungshubschraubern und einem Rettungswagen umgehend in Münchner Krankenhäuser transportiert. Trotz der Tatsache, dass es sich für die FFU um den ersten Einsatz mit Beteiligung eines Hybridfahrzeuges handelte, waren die Besonderheiten und speziellen Gefahren dieser neuen Technologie durch vorangegangene Ausbildungen kein unbekanntes Terrain. So konnten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr Unterschleißheim durch professionelle Ausbildung erneut schnelle Hilfe leisten, ohne dass sie selbst oder ein anderer Beteiligter gefährdet wurde.
Keine 24 Stunden später, am 20.09.2011 gegen 12:40 Uhr, rückte die Freiwillige Feuerwehr Unterschleißheim zu einem weiteren schweren Verkehrsunfall auf die A 92 in Richtung München aus. Der Fahrer eines LKW´s war vor einer Baustelle aus bislang unbekannter Ursache nahezu ungebremst auf den Verkehrssicherungsanhänger aufgefahren und prallte in das Heck des Zugfahrzeuges, einem LKW der Autobahnmeisterei. Hierbei wurde der LKW-Fahrer im Fahrerhaus eingeklemmt. Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst mit Unterstützung des zuerst eingetroffenen First-Responder-Teams der FFU kam auch hier hydraulisches Rettungsgerät zum Einsatz. Trotz der fehlenden Knautschzone, der speziellen Bauweise der Fahrerkabine sowie der Höhe eines LKW´s gelang es den Einsatzkräften der FFU, den Fahrer innerhalb von nur ca. 30 Minuten aus dem deformierten Fahrerhaus zu befreien. Hierzu musste mit Hilfe eines Rettungszylinders und eines Rettungsspreizers die gesamte Lenksäule nach vorne gedrückt werden. Auch dieser Patient kam mit einem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik. Bei dem Unfall wurde auch der Kraftstofftank des LKW´s beschädigt, sodass Diesel auslief. Um ein weiteres Auslaufen zu verhindern, musste der restliche Tankinhalt, ca. 100 Liter, in Reservebehälter der FFU umgepumpt werden. Nach ca. 2,5 Stunden rückten die Einsatzkräfte der FFU ab und übergaben die Einsatzstelle an die Polizei und die Autobahnmeisterei, welche die Bergungs- und Reinigungsmaßnahmen übernahmen.
!!! Notruf für die Feuerwehr 112 !!! Text: M. Meyer, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – 08.10.2011 |






