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Die Pressestelle der Freiwilligen Feuerwehr Unterschleißheim informiert: ----------------------------------------------------------------------------------------- Der FEUERMELDER
Im Monat Dezember 2011 wurde die Freiwillige Feuerwehr Unterschleißheim (FFU) zu insgesamt 66 Einsätzen angefordert. Diese teilten sich dabei wie folgt auf: 5 Brandbekämpfungen 6 Technische Hilfeleistungen 1 Verkehrsunfall 2 Ölspurbeseitigungen 6 Türöffnungen 1 Taucheinsatz 4 Alarme durch automatische Brandmeldeanlagen 2 Unterstützungen des Rettungsdienstes mit der Drehleiter 39 First Responder Einsätze
„Person im Wasser“ lautete die Einsatzmeldung am Mittag des 06.12.2011 für die Taucherstaffel der Freiwilligen Feuerwehr Unterschleißheim. Am Heimstettener See trieb ein herrenloser gekenterter Katamaran an der Wasseroberfläche. Passanten, die darauf aufmerksam wurden, setzten sofort einen Notruf ab. Daraufhin wurde die Freiwillige Feuerwehr Heimstetten, die Wasserwacht, der Wasserrettungszug der Berufsfeuerwehr München, jeweils ein Rettungs- und Polizeihubschrauber sowie die Taucherstaffel der Freiwilligen Feuerwehr Unterschleißheim entsandt. Noch während sich die restlichen Kräfte auf der Anfahrt befanden, wurden durch die Freiwillige Feuerwehr Heimstetten und der Wasserwacht zwei Boote zu Wasser gelassen und mit der Suche an der Wasseroberfläche begonnen. Zu diesem Zeitpunkt meldete sich nun auch ein Angler bei den vor Ort befindlichen Kräften, dass er beobachtet hat, wie der Wassersportler mit eigener Kraft ans Ufer schwimmen konnte und sich zu seinem PKW an den Parkplatz begab und davon fuhr. Wenige Augenblicke später kam dieser trockenen Fußes zurück an den See und berichtete, dass er nur kurz nach Hause fuhr um sich trockene Kleidung anzuziehen. So konnten die auf der Anfahrt befindlichen Einsatzkräfte abbestellt werden und wieder einrücken.
„Angebrannte Mandeln“ waren die Auslöseursache einer automatischen Brandmeldeanlage am Nachmittag des 09.12.2011 in einem Bürogebäude in der Konrad-Zuse-Straße. Mitarbeiter einer dort ansässigen Firma wollten sich in ihrer Teeküche die Adventszeit mit selbstgemachten „gebrannten Mandeln“ versüßen. Vermutlich aus Unachtsamkeit erhitzte sich der Topf jedoch so stark, dass der Topf zu rauchen begann und die automatischen Rauchmelder in der Teeküche auslösten. Nach kurzer Erkundung durch die Feuerwehrkräfte konnte der Alarm jedoch schnell quittiert werden und die Mitarbeiter, welche das Gebäude ins Freie verlassen hatten, konnten wieder ihre Arbeitsplätze aufsuchen. Die leichte Rauchentwicklung konnte durch geöffnete Fenster innerhalb kurzer Zeit abziehen und die ungewollten „angebrannten Mandeln“ landeten im Müll.
Am 14.12.2011 gegen 15:30 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Unterschleißheim zu einem umgestürzten Baukran in die Siemensstraße. Orkanartige Böen hatten auf dem Betriebsgelände eines Baucontainerunternehmens einen Baukran, welcher beweglich auf einer Art Schienensystem stand erfasst und über das Ende der Schienen hinaus geweht. Dieser geriet nun in Schräglage und stürzte um. Er kam glücklicherweise auf einer freistehenden Lagerfläche zum Liegen, begrub aber dennoch zwei Baucontainer unter sich. Durch die Einsatzkräfte der FFU konnte jedoch rasch Entwarnung gegeben werden – es kamen keine Personen zu Schaden. Da durch den Baukran keine weiteren Gefahren ausgingen wurde durch die FFU der Bereich lediglich abgesperrt und die Einsatzstelle an die Polizei und den Betriebsleiter übergeben. Die Bergung des schwer beschädigten Baukranes wurde von einer Firma übernommen.
Zum Alarm einer automatischen Brandmeldeanlage rückte die Freiwillige Feuerwehr Unterschleißheim am 25.12.2011 gegen 12:30 Uhr in die Landshuter Straße aus. Aus unbekannter Ursache hatte die automatische Brandmeldeanlage in einer Lagerhalle ausgelöst. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte das Gebäude jedoch nicht wie gewohnt betreten, da der im Feuerwehrschlüsseldepot hinterlegte Generalschlüssel nicht sperrte. Da durch die Feuerwehreinsatzzentrale auch telefonisch kein Ansprechpartner für das Objekt erreicht werden konnte, entschied sich der Einsatzleiter dazu, die Zugänge gewaltsam zu öffnen. Hierfür wurden zwei Schließzylinder mit einem Spezialwerkzeug geknackt. Da es sich um einen Fehlalarm handelte, wurden durch die FFU zwei neue Schließzylinder eingebaut und die Schlüssel an die ebenfalls vor Ort befindlichen Polizeibeamten übergeben.
Am 31.12.2011, um genau 17:39 Uhr, hieß es zum 672. und somit letzten Mal „Einsatz für die Feuerwehr Unterschleißheim“ im Jahr 2011. Der Löschzug der FFU wurde zu einem Fehlalarm durch eine automatische Brandmeldeanlage alarmiert. So wurden durch die Feuerwehr Unterschleißheim durchschnittlich 1,8 Einsätzen pro Tag rein ehrenamtlich bewältigt.
Wo in den Vorjahren das neue Jahr bis zum ersten Einsatz nur wenige Minuten alt war, begann das Jahr 2012 deutlich ruhiger. So konnten die Unterschleißheimer Feuerwehrleute das neue Jahr in aller Ruhe begrüßen, ohne ausrücken zu müssen. Erst am 04.01.2012 um 12:43 Uhr eröffnete ein Einsatz für die First Responder das Einsatzjahr 2012 für die Freiwillige Feuerwehr Unterschleißheim.
Wir wünschen Ihnen ein frohes und gesundes neues Jahr!!!
!!! Notruf für die Feuerwehr 112 !!! Text: M. Meyer, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – 15.01.2012 |






