| Feuermelder Juli |
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Die Pressestelle der Freiwilligen Feuerwehr Unterschleißheim informiert: ----------------------------------------------------------------------------------------- Der FEUERMELDER
Im Monat Juli 2010 wurde die Freiwillige Feuerwehr Unterschleißheim zu insgesamt 63 Einsätzen angefordert. Diese teilten sich dabei wie folgt auf:
5 Brandbekämpfungen 3 Ölspurbeseitigungen 2 Tierrettungen 3 Taucheinsätze 3 Alarme durch Brandmeldeanlagen 32 First Responder Einsätze
Zu einer tierischen Familientragödie mit anschließendem Happy-End wurde die Freiwillige Feuerwehr Unterschleißheim am 04.07.2010 alarmiert. Zunächst wurden die Kräfte gegen 12:00 Uhr in den Johann-Schmuck-Weg gerufen. Hier bemerkten Anwohner eine orientierungslos umher watschelnde Wildentenfamilie mit mehreren Jungtieren. Als die Einsatzkräfte sich der Familie näherten, suchten diese jedoch fluchtartig das Weite, ließen jedoch ein einzelnes Jungtier zurück. Dieses wurde von der FFU eingefangen und ins Münchener Tierheim gebracht. Bereits wenige Stunden später kam jedoch eine erneute Meldung über mehrere freilaufende Entenkücken, dieses Mal aus der Buchenstraße. Vor Ort konnten tatsächlich sieben weitere Jungtiere festgestellt werden, welche vermutlich von der gleichen Entenfamilie stammen. Da auch hier weit und breit nichts von den „Rabeneltern“ zu sehen war, fingen die Feuerwehrkräfte auch diese Kücken ein. Anschließend wurden diese zu einer Familienzusammenführung in dasselbe Tierheim gebracht, wo zuvor das einzelne Entenkind abgegeben wurde.
„Kellerbrand in der Keplerstraße“ hieß am 05.07.2010 gegen 16:00 Uhr die Einsatzmeldung für die Freiwillige Feuerwehr Unterschleißheim. Im Müllraum eines Mehrfamilienhauses war ein Brand ausgebrochen. Geschützt durch umluftunabhängigen Atemschutz, ging ein Trupp mit C-Rohr zur Brandbekämpfung in den Keller vor. In dem stark verrauchten Keller konnte eine in Brand stehende Großraummülltonne (1.200 l) mit Hilfe der Wärmebildkamera rasch lokalisiert und mit der Brandbekämpfung begonnen werden. Da der Raum lediglich über je eine Türe in das Treppenhaus und die Tiefgarage und keinerlei Fenster nach Außen verfügt, gestaltet sich die Entrauchung zunächst als schwierig. So konnte nicht wie üblich mit der Überdruckbelüftung gearbeitet werden, da sonst der gesamte Rauch in die Tiefgarage gedrückt werden würde. Stattdessen musste der Rauch aus dem Raum abgesaugt werden. Brandursache war vermutlich eine unachtsam entsorgte Zigarette. Nach rund 1,5 Stunden waren die Arbeiten beendet.
Jäh aus dem WM-Fieber wurden die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Unterschleißheim am 10.07.2010 mitten in der 2. Halbzeit im Spiel um Platz 3 gerissen. Die Taucherstaffel der FFU wurde zu einer Personensuche an den Feringasee in Unterföhring alarmiert. Dort wurde ein 28-jähriger Münchner Badegast vermisst. Sofort machten sich die Taucher samt Boot auf den Weg nach Unterföhring. Noch auf der Anfahrt wurde die vermisste Person jedoch tot am Ufer des Sees gefunden, weswegen die Taucher der FFU nicht mehr anfahren brauchten. Mit leicht getrübter Stimmung konnten jedoch noch die letzten Minuten des „kleinen Finales“ verfolgt werden. Bereits 3 Stunden später wurden die Taucher erneut alarmiert, dieses Mal an die Isar bei Ismaning. Hier konnte sich die Person jedoch noch selbst retten.
Am 20.07.2010 gegen 11:00 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Unterschleißheim zu einem Großbrand nach Mittenheim gerufen. Eine ca. 1.500 m² große, landwirtschaftlich genutzte Halle stand aus bislang unbekannter Ursache in Brand. Insgesamt rückte die FFU mit 11 Fahrzeugen und 26 Einsatzkräften an die Einsatzstelle aus. In Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Feuerwehrwehren aus Oberschleißheim und Badersfeld sowie einem Tanklöschfahrzeug aus Dachau wurde der Brand mit mehreren Wasserwerfen und Strahlrohren bekämpft. Zur ausreichenden Löschwasserversorgung wurde von der FFU zudem eine Schlauchleitung zu einem weiter entfernten Löschwasserteich verlegt. Nachdem das Feuer unter Gewalt war, wurde unter anderem mit Hilfe des Radladers der FFU das teilweise noch brennende Stroh aus der Halle gebracht um es restlos abzulöschen. Gegen 23:00 Uhr konnten auch die letzten Kräfte der FFU einrücken. Die restlichen Nachlöscharbeiten und die Brandwache, welche von der Feuerwehr Oberschleißheim durchgeführt wurden, zogen sich bis zum Abend des folgenden Tages hin, da immer wieder aufglimmende Glutnester gelöscht werden mussten.
!!! Notruf für die Feuerwehr 112 !!!
Text: M. Meyer, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – 07.08.2010 |






