Feuermelder September Drucken E-Mail

Die Pressestelle der

Freiwilligen Feuerwehr Unterschleißheim informiert:

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Der FEUERMELDER

  

Im Monat September 2010 wurde die Freiwillige Feuerwehr Unterschleißheim zu insgesamt 64 Einsätzen angefordert. Diese teilten sich dabei wie folgt auf:

 

4 Brandbekämpfungen
7 Technische Hilfeleistungen
3 Verkehrsunfälle

4 Ölspurbeseitigungen
3 Türöffnungen
3 Wasserschäden

1 Insekteneinsatz

2 Alarme durch Brandmeldeanlagen

3 Veranstaltungswachen
34 First Responder Einsätze

 

Am 01.09.2010 gegen 07:30 wurde die Freiwilligen Feuerwehr Unterschleißheim zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Autobahn A92 alarmiert.  Ein mit mehreren Personen besetzter Kleintransporter eines Handwerksunternehmens aus der Oberpfalz war aus unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und prallte nahezu ungebremst gegen das Ende einer Schallschutzwand. Durch den Aufprall wurde der Fahrer schwer im Fußraum eingeklemmt. Die restlichen Insassen konnten das Fahrzeug wie durch ein Wunder unverletzt und aus eigener Kraft verlassen. Das wenige Minuten nach der Alarmierung eingetroffene First-Responder-Team begann sofort mit der medizinischen Versorgung des Schwerstverletzten, während die restlichen Feuerwehrkräfte die Rettung mittels schwerem technische Gerät vorbereiteten und die Unfallstelle absicherten. Für die Landung des ebenfalls alarmierten Rettungshubschraubers, musste die Autobahn komplett gesperrt werden. Nur durch den Einsatz von hydraulischer Rettungsschere und Rettungsspreizer konnte der Fahrer aus dem stark deformierten Fahrzeug befreit werden. Er kam anschließend mit schweren Verletzungen in ein Münchener Krankenhaus. Da bei dem Unfall auch der Fahrzeugtank beschädigt wurde und eine unbekannte Menge Treibstoff ausgelaufen war, wurde durch die FFU der Bachlauf der in unmittelbarer Nähe verlaufenden Moosach auf Verunreinigungen ohne Feststellung kontrolliert. Nach rund 3 Stunden war der Einsatz beendet.

 

Zu einem weiteren schweren Verkehrsunfall wurde die Freiwillige Feuerwehr Unterschleißheim am 15.09.2010 gegen 13:00 Uhr auf die B 13 alarmiert. Im Kreuzungsbereich zur A 92 waren zwei PKW und ein Wohnmobil zusammengestoßen. Hierbei wurden insgesamt drei Personen verletzt. Die Beifahrerin in einem der PKW´s wurde bei dem Unfall im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Nach der Erstversorgung durch das First-Responder-Team der FFU kam auch hier der hydraulische Rettungssatz zum Einsatz, um die Patientin so schonend wie möglich aus dem Fahrzeug zu retten. Anschließend wurde sie mit dem Notarzt in den Schockraum einer Münchener Klinik transportiert. Für die Dauer der anschließenden Unfallaufnahme durch die Polizei wurde die Unfallstelle von der FFU abgesichert. Nachdem auch die auslaufenden Betriebsstoffe gebunden wurden, rückte die Feuerwehr nach rund 2 Stunden wieder ein.

 

Ein Kellerbrand im Ortsteil Riedmoos rief die Freiwillige Feuerwehr Unterschleißheim zusammen mit der Ortsteilfeuerwehr Riedmoos am Mittag des 20.09.2010 auf den Plan.  In einem Einfamilienhaus bemerkte der Hauseigentümer, kurz bevor er das Haus für Besorgungen verlassen wollte, dass dichter schwarzer Rauch aus dem Keller drang und setzte den Notruf ab. Wie bei solchen Einsatzstichworten üblich, rüstete sich schon auf der Anfahrt ein Trupp mit schwerem Atemschutz aus. Unmittelbar nach der ersten Erkundung durch den Einsatzleiter, ging der Angriffstrupp, ausgerüstet mit einer Wärmebildkamera und einem speziellen tragbaren Schaumlöscher, der Druckluftschaum erzeugt. Parallel hierzu wurde vorsorglich noch vor dem Haus die normale Löschwasserversorgung aufgebaut, um ohne Verzögerung ein C-Rohr mit einer größeren Löschwirkung vornehmen zu können. Rasch konnte der Angriffstrupp mit Hilfe der Wärmebildkamera den Brandherd ausmachen. Ein Entfeuchtungsgerät geriet in Brand und setzte umstehende Gegenstände ebenfalls in Brand, sodass das mitgeführte Löschgerät für die Brandbekämpfung ausreichte. Nach umfangreichen Belüftungsmaßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Feuerwehr Riedmoos übergeben, welche die restlichen anstehenden Arbeiten übernahm.

 

 

!!! Notruf für die Feuerwehr 112 !!!

 

 

Text: M. Meyer, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – 03.10.2010